Nicht das Auto ist das Problem, sondern der Stellenwert, der ihm quantitativ und kulturell zukommt.
Aus dem Artikel Der Überfluss an Unnötigem und Schädlichem von Meinhard Creydt auf Telepolis am 30. August 2014.
Nicht das Auto ist das Problem, sondern der Stellenwert, der ihm quantitativ und kulturell zukommt.
Aus dem Artikel Der Überfluss an Unnötigem und Schädlichem von Meinhard Creydt auf Telepolis am 30. August 2014.
In überentwickelten Konsumgesellschaften agiert die Politik nicht, sondern reagiert; sie eilt einem nötigen Kulturwandel zum Weniger niemals voraus, sondern bestenfalls in sicherem Abstand hinterher. Und weil sie sich darin seit 40 Jahren übt, ist sie an allen Abzweigungen in Richtung Nachhaltigkeit vorbeigerauscht. Jetzt geht es nicht mehr um die Vermeidung des Kollapses, sondern um seine Gestaltung.
Aus dem Beitrag Wege aus der Wachstumgsdiktatur von Niko Paech im Buch Wege aus der Wachstumgsgesellschaft, 2013.
Statt sich mit einem zwei Tonnen schweren paramilitärischen Fahrzeug durch den Berufsverkehr zu quälen, um im Fitnessstudio auf einem elektrisch betriebenen Förderband zu joggen und sich dabei Werbespots für noch größere Autos auf einem Ultra-HD-Bildschirm anzusehen, kann es wesentlich wohltuender und gesünder sein, mit dem Fahrrad ein paar Runden durch die autofreie Stadt zu drehen.
Aus dem Buch Das Ende der Megamaschine von Fabian Scheidler, 2015.
Wir haben in Paris hehre Klimaabsichten beschlossen, doch wir geben immer noch Geld zum Asphaltieren und Zubetonieren von Fahrbahnen aus. Eigentlich müsste jetzt ein Moratorium kommen: kein Quadratmeter mehr für den Autoverkehr insgesamt.
Aus dem Interview Kein Meter fürs Auto mit Prof. Hermann Knoflacher in der Kontext Wochenzeitung vom 13. Januar 2016.
Die Autos von heute sind Dinosaurier. Wenn sie ausgestorben sind, beginnt eine neue Epoche.
Aus dem Interview Hier parkt man nicht! – Halt die Klappe!!! mit Wolfgang Schmidbauer in Zeit Wissen Nr. 3/2015.
Die katastrophalen Zustände im Nahen und Mittleren Osten haben sehr viel mit unserem ölabhängigen Lebensstil zu tun.
Über 90 Prozent unserer Mobilität hängen vom Erdöl ab.
Aus dem Editorial Weniger Erdöl, mehr Frieden von Michael Adler der Fairkehr-Ausgabe 6/2015.
Volkswirtschaft ist die Lehre von der Notwendigkeit, dass der Mensch ein Auto braucht, um Geld zu verdienen, damit er sich ein Auto leisten kann.
Aus dem Zynischen Wörterbuch von Robert Lembke, 1970.
Autos sind langweilig und moralisch nicht mehr zu retten.
Aus dem Beitrag Schicke Herrenabende von Wolfgang Prochaska in der Süddeutschen Zeitung vom 9. September 2015.
Diese Affäre ist nur in dem Teil eine VW-Affäre, in dem es um den offensichtlichen Betrug geht. Sie ist unser aller Affäre, weil sie das Scheinwerferlicht auf den Selbstbetrug einer automobilverliebten Nation wirft: der Glaube, ohne Einschränkungen weiterhin automobil sein zu können – und gleichzeitig Umwelt und Gesundheit in einem Maße zu schützen, wie es geboten und gewünscht ist.
Aus dem Kommentar Raus aus dem SUV, rauf aufs Fahrrad! von Korbinian Frenzel auf Deutschlandradio Kultur, 26. September 2015.
So, wie es für US-Präsident Barack Obama selbst nach Amokläufen unmöglich ist, den Amerikanern ihr Recht auf eine eigene Waffe auszureden, so undenkbar ist es für deutsche Politiker, den Bürgern das Freiheitsversprechen ewiger Automobilität zu rauben.
Aus dem Beitrag Brunners letzte Fahrt von Henning Sußebach auf Zeit Online, 18. Juli 2015.