Demo 2017

Verkehrsraum fairteilen

Das Aktionsbündnis Verkehrswende STA fordert Politik und Behörden im Landkreis Starnberg auf, einen Wertewandel in der Verkehrspolitik zu vollziehen. Von der heute noch dominierenden Förderung und Optimierung des Kraftverkehrs ist ein Paradigmenwechsel zur Gestaltung nachhaltiger, menschen- und umweltverträglicher Mobilität dringend geboten und notwendig. Mit der Radldemo Verkehrsraum fairteilen treten wir insbesondere für folgende Forderungen ein:

Rad- und Fußverkehr dem Kraftverkehr gleichstellen

Wir fordern, den Rad- und Fußverkehr in der Verkehrspolitik und -planung von Anfang an gleichberechtigt zu berücksichtigen. Lösungsvorschläge mit Verschlechterungen für Radfahrer und Fußgänger sind grundsätzlich zu verwerfen.

Kraftverkehr reduzieren

Wir fordern, wirksame Maßnahmen zu beschließen und umzusetzen, um den
Kraftverkehr deutlich zu reduzieren. Den Neu- und Ausbau von Kfz-Straßen
lehnen wir ab.

Fahrradfreundlichen Landkreis realisieren

Wir fordern, das Alltagsradroutennetz STA umgehend mit höchster
Priorität zu verwirklichen und den Rad- und Fußverkehr ernsthaft und
konsequent zu fördern.

Programm

Wir wollen ein buntes, lebendiges und den Spaß an muskelbetriebener Mobilität demonstrierendes Ereignis mit Euch auf die Beine stellen.

15:00 – 15:30 Auftaktkundgebung am Marktplatz in Gilching mit verschiedenen Attraktionen für Radlerinnen und Radler.

15:30 – 16:30 Demonstrationszug in Critical-Mass-Formation mit Polizeisicherung auf den nicht vorhandenen Radwegen nach Mamhofen.

16:30 – 17:00 Abschlusskundgebung in Mamhofen.

Nach dem Ende der Veranstaltung bieten wir eine geführte Radltour auf Freizeitwegen zurück nach Gilching an.

Statements

In Berlin hat man nachgemessen: 58 % des öffentlichen Verkehrsraums sind dem motorisierten Kraftverkehr gewidmet, 3 % dem Radverkehr. Gefühlt übertrifft Berlin mit diesen 3 % den „fahrradfreundlichen Landkreis“ Starnberg. Straßen werden hier für gefährlichere Fahrgeschwindigkeiten ausgebaut, Leitplanken unterstreichen die Zerschneidung der Landschaft durch die tief eingeschnittenen Straßenschneisen. Radwege und Unterführungen für den Rad- und Fußverkehr werden „vergessen“. Dabei wollen die Bürger der verfahrenen Verkehrspolitik unserer Elterngeneration abhelfen, indem sie immer öfter das unkomplizierteste Verkehrsmittel wählen: Fahrrad und Pedelec. Wir brauchen nur ein sicheres, funktionierendes und durchgängiges Radverkehrsnetz zur Verfügung stellen und haben damit die staubelasteten „Schnellstraßen“ nachhaltig entlastet (und viele Millionen an Ausbaukosten eingespart).

Anton Maier, Vorsitzender ADFC Kreisverband Starnberg

Jedes Fahrrad mehr ist potenziell ein Auto weniger auf unseren Straßen. Die Schaffung einer adäquaten Radverkehrsinfrastruktur dient keinem Selbstzweck, sondern ist ein probates Mittel zur Reduzierung von Staus und Konflikten im alltäglichen Verkehrsgeschehen zugunsten aller Verkehrsteilnehmer. Deshalb demonstrieren wir am 1. Juli 2017 für die konsequente Umsetzung des Alltagsradroutennetzes im Landkreis Starnberg und gegen die weitere ‚Schubladisierung‘ des Konzepts in den kommunalen Gremien.

Heinrich Moser, Vorsitzender VCD Kreisverband FFB-Starnberg

Downloads

Plakat Druckvorlage DIN A3
Plakat Druckvorlage DIN A4
Flyer Druckvorlage 2 x DIN A5

Presse

Presseinfo vom 21. Mai: Radfahrer demonstrieren für Wertewandel in der Verkehrspolitik

Renate Richter
presse@verkehrsraum-fairteilen.de
Telefon: 08151 277035

Kontakt

Gerhard Sailer
info@verkehrsraum-fairteilen.de
Telefon: 08153 2582

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