Wer baut, muss Parkplätze bauen. Wir haben einen Zwang zum Auto. Das muss sich ändern.
Heiner Monheim im Beitrag Gegen den Zwang zum Auto auf klimareporter im September 2019.
Wer baut, muss Parkplätze bauen. Wir haben einen Zwang zum Auto. Das muss sich ändern.
Heiner Monheim im Beitrag Gegen den Zwang zum Auto auf klimareporter im September 2019.
Wir brauchen ein dichtes, bundesweit ausgebautes Wegenetz, auf dem Kinder komfortabel und barrierefrei unterwegs sein können – zu Fuß, mit dem Roller, mit dem Fahrrad. Ihren Weg zum Kindergarten, zur Schule, zum Sportverein und zu Freunden sollen sie selbstständig und sicher zurücklegen können.
Die Straßen in unseren Städten und Gemeinden sollen wieder zum Lebensraum werden: für Menschen statt Autos, Parkplätze werden zu Spiel-Plätzen. Kinder können auf eigene Faust sicher unterwegs sein und in verkehrsberuhigten Zonen auf der Straße spielen. Der Lärm wird weniger, die Luft sauberer, das Leben angenehmer und stressfreier.
Aus dem VCD-Kindermanifest in fairkehr 3/2019.
Wir brauchen Mut zu einer Entmotorisierungspolitik. Zwei Drittel aller Autos müssen verschwinden, und zwar nicht nur von den Straßen, sondern auch von den Parkplätzen.
Aus einem Interview mit dem Verkehrsexperten Heiner Monheim auf Spiegel Online im April 2019.
Mehr und breitere Straßen führen zwangsläufig zu mehr Autoverkehr in der Stadt. Weniger Straßen und weniger Parkplätze hingegen schaffen Platz für Radfahrer, Fußgänger, Cafés und Plätze, kurz: das Leben.
Aus einem Interview mit dem Starstadtplaner Jan Gehl in brand eins 12/2014.
Ist es nicht lächerlich, dass noch immer 1500 Kilogramm schwere Autos 80 Kilo schwere Menschen ein paar Kilometer weit transportieren? Wir müssen unseren Lebensstil radikal ändern.
Aus einem Interview mit dem Klimatologen Kevin Anderson auf Spiegel Online am 28. März 2019.
In der postmaterialistischen Gesellschaft protzt nur noch der Proll mit dem Sportwagen vor der Haustür. Wer es sich leisten kann, wohnt in der Innenstadt und fährt mit dem Rad zur Arbeit.
Aus dem Artikel Hauptsache, weg von der Straße von Adrian Lobe in der Zeit am 28. Januar 2019.
2019 muss ein Jahr der Verkehrswende werden, in dem die Verkehrspolitik viel stärker auf zukunftsgerechte und nachhaltige Mobilität ausgerichtet wird.
Unsere Verkehrspolitik ist nicht mehr zeitgemäß. Es muss vor allem mehr attraktive Angebote geben, vom Auto auf die Bahn, auf ÖPNV und Fahrrad umzusteigen. Ohne eine Verkehrswende werden wir bald in Teilen unseres Landes einen Verkehrskollaps erleben.
Aus einem Interview der Deutschen Presse-Agentur mit Helmut Dedy, Hautgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Dezember 2018.
Bayern soll ein Autoland bleiben.
Aus dem Koalitionsvertrag „Für ein bürgernahes Bayern” der bayerischen Regierungsparteien, November 2018.
Die Menschen in den hoch motorisierten Ländern haben sich daran gewöhnt, dass sie in einem von Autofahrern besetzten öffentlichen Raum leben müssen und sich den Bedürfnissen dieser Besatzungsmacht unterzuordnen haben.
Aus dem Buch Stehzeuge von Hermann Knoflacher, 2001.
Wir brauchen eine Verkehrswende, das ist ja ganz klar.
Aus dem ARD Sommerinterview mit Bundeskanzlerin Angela Merkel vom 26. August 2018.