Archiv des Autors: Gerhard Hippmann

Park-Platz statt Parkplatz

Foto: VCD Jena


Die Umverteilung von Flächen im öffentlichen Raum zählt zu den dringensten Maßnahmen der anstehenden Mobilitätswende. Mit der Aktionsserie Park-Platz statt Parkplatz macht das Aktionsbündnis Verkehrswende STA die Flächenverteilung des ruhenden Verkehrs zum Thema.

In urbanen Räumen, welche es auch in den Ortszentren der größeren Kommunen im Landkreis STA gibt, steht ein unverhältnismäßig großer Teil des knappen Raums für das Parken von Pkw zur Verfügung. Diese autogerechte Ortsgestaltung wird noch immer von Einzelhändlern vehement eingefordert und von der Kommunalpolitik wie selbstverständlich umgesetzt.

Urbane Räume sind jedoch für Menschen da. Die Aufenthaltsqualität im Straßenraum entscheidet darüber, ob sich Bürgerinnen und Bürger wohl fühlen oder möglichst das Weite suchen. Attraktive Ortszentren und ein großzügiges Kfz-Stellplatzangebot schließen sich aus. Mit Kraftfahrzeugen zugestellte Parkstreifen zerstören zuverlässig das Ortsbild und verhindern für Menschen, Tiere und Mikroklima bedeutsame Grünflächen.

Wie am weltweiten Park(ing) Day demonstrieren wir in mehreren Landkreiskommunen die Nutzung von zentral gelegenen Parkplätzen als öffentlichen Lebensraum. Wir laden alle sympathisierenden und interessierten Menschen ein, sich zu beteiligen und mit Park-Platz statt Parkplatz ein Zeichen für eine zeitgemäße und faire Verteilung des Verkehrsraums zu setzen.

Weitere Infos gibt es hier.

Radltag im Seehäusl

Die Nachbarschaftshilfe Weßling lädt ein zum Radltag im Seehäusl am Samstag, 6. April von 10 bis 12 Uhr. Die Gäste erwartet ein buntes Angebot rund um das energieeffizienteste und emissionsfreie Verkehrsmittel.

Ein Flohmarkt bietet die Möglichkeit, gebrauchte, nicht motorisierte Fahrzeuge anzubieten oder zu erwerben. Ehrenamtliche Reparateure der Radl Werkstatt stehen mit Rat und Tat für kleinere Reparaturen zur Verfügung. Außerdem werden Einweisungen und Probefahrten für das Lastenpedelec LaRa 1 angeboten. Weitere Infos gibt es hier.

Die Mobilitätswende und die Radl Werkstatt unterstützen die Aktion sehr gerne und hoffen auf viel Zuspruch, sodass sich der Radltag zur regelmäßigen Veranstaltung entwickeln kann.

Mitfahrerbänke für Weßling

von Gerhard Sailer für Unser Dorf heute

Die Älteren unter uns können sich noch an die Zeiten erinnern, als vor allem zur Ferienzeit an jeder Ecke junge Leute standen und mit hochgestrecktem Daumen zeigten, dass sie gerne mitgenommen werden wollten. Man nannte sie „Anhalter“, eine inzwischen fast ausgestorbene Spezies. Für die weiten Strecken sicher zurecht, aber im Alltag? Ich habe die Methode für mich wiederentdeckt: Abends mit der S-Bahn in Weßling angekommen aber den Bus verpasst, das Stück bis Oberpfaffenhofen flotten Schrittes bewältigt und dann an der Hochstadter Straße den Daumen hoch. Sie werden es nicht glauben: Oft hält gleich das erste Auto an, spätestens aber das dritte! Manchmal folgt ein kurzer Ratsch darüber, warum es eigentlich nur noch so wenige Anhalter gibt. Schon sind die zwei Kilometer nach Hochstadt zurückgelegt – ein Genuss nach einem langen Arbeitstag! Und dabei auch noch endlich mal wieder alte Bekannte getroffen oder neue Menschen kennengelernt.

Vor einigen Jahren startete die Gemeinde schon einmal den Versuch, Menschen sozusagen mit offiziellem Segen dazu zu bewegen, andere mitzunehmen. Ein roter Punkt sollte Autofahrer mit freien Plätzen und solche, die selbst über kein Auto verfügten, zusammenbringen. Vielleicht war das damalige System einfach zu bürokratisch, vielleicht war auch die Zeit noch nicht reif.

Inzwischen gibt es immer mehr Menschen, die sich kein eigenes Auto mehr leisten können, oder die angesichts von Luftverschmutzung und Lärmbelästigung durch zu viel Autoverkehr ihr eigenes Mobilitätsverhalten nachhaltiger gestalten wollen. Aber Busse fahren nicht immer und auch nicht überall hin. Mancher Weg wird einem zu Fuß arg lang, wenn die Sonne vom Himmel brennt, es stürmt oder schneit oder die gefüllten Einkaufstaschen immer schwerer werden. Manches Ziel, obwohl gar nicht so weit weg, lässt sich zu Fuß kaum mehr erreichen, weil Fußgänger auf unseren Straßen einfach nicht mehr vorgesehen sind. Da wäre es dann schön, wenn man in einem der vorbeibrausenden Autos Platz nehmen könnte. Zumal es nahezu in jedem Auto noch freie Plätze zur Genüge gäbe. Etwa bei zwei Drittel aller Autofahrten in Deutschland sitzt der Fahrer alleine im Fahrzeug, und der durchschnittliche Besetzungsgrad eines Autos liegt bei sage und schreibe 1,5 Personen!

Mitfahrerbank in Schondorf

Aber wie bringt man Fahrer und Mitfahrer zusammen? Es gibt da eine Idee, die zu funktionieren scheint: Die Mitfahrerbank! Gar nicht weit weg, in Schondorf am Ammersee, steht seit einiger Zeit eine solche Bank und sie wird gut angenommen. Der Clou: Aus einer Reihe aufklappbarer Schilder wird dasjenige ausgesucht, das den vorbeikommenden Autofahrern das gewünschte Fahrziel anzeigt. Wie es genau funktioniert, wollen wir aus erster Hand erfahren:

Am 5. April um 19:30 Uhr veranstaltet die Mobilitätswende Weßling zusammen mit dem ökologischen Verkehrsclub VCD im Pfarrstadel das zweite Weßlinger VCD Fairkehrsforum und hat dazu Sabine Pittroff eingeladen. Sie betreut bei der Initiative mobi-LL vom Ammersee-Westufer die Mifahrerbänke und wird uns das Projekt vorstellen. Mit den notwendigen Informationen versehen, wollen wir uns dann daran machen, auch für unsere Ortsteile Mitfahrerbänke zu organisieren. Haben auch Sie Ideen, wie wir wieder wirkliches Leben auf unseren Straßen und Plätzen ermöglichen können? Dann kommen Sie doch auch dazu!

Gebaut, um die Zukunft zu rauben

BMW ist immer noch stolz auf Auspuffrohre.

Obwohl es offenkundig keinen nachvollziehbaren Grund dafür gibt, die Beförderung einer Nutzlast um 100 kg mit einem tonnenschweren, wertvolle Ressourcen verschwendenden, klima- und gesundheitssschädlichen Kfz zu bewundern oder gar mit Sportlichkeit in Verbindung zu bringen, setzt die Reklame der Autobauer noch immer vorwiegend auf diese Karte. Besonders unverschämt kam kürzlich eine Zeitungsbeilage von BMW daher, in der mit dem Spruch „Gebaut, um den Atem zu rauben” geworben wurde – eine öffentliche Verhöhnung der zahlreichen Opfer giftiger Autoabgase und ihrer Angehörigen bzw. Hinterbliebenen. Anscheinend ist im Endspiel der fossilen Automobilität mittlerweile jedes Mittel recht, um aus der Zeit gefallenen Kraftfahrern ausnehmend sinnfreie Protzfahrzeuge anzudrehen.

2019 muss ein Jahr der Verkehrswende werden, in dem die Verkehrspolitik viel stärker auf zukunftsgerechte und nachhaltige Mobilität ausgerichtet wird.

Unsere Verkehrspolitik ist nicht mehr zeitgemäß. Es muss vor allem mehr attraktive Angebote geben, vom Auto auf die Bahn, auf ÖPNV und Fahrrad umzusteigen. Ohne eine Verkehrswende werden wir bald in Teilen unseres Landes einen Verkehrskollaps erleben.

Aus einem Interview der Deutschen Presse-Agentur mit Helmut Dedy, Hautgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Dezember 2018.

Rückblick auf das sechste Jahr

Seit sechs Jahren setzt sich die Mobilitätswende für nachhaltige Mobilität in Weßling ein. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Projekte und Aktionen im Jahr 2018.

Fahrradstraßen

Das Jahr 2018 begann mit einer Sensation in der gemeindlichen Radverkehrspolitik. Am 23. Januar beschloss der Gemeinderat einstimmig die Einrichtung der von der Mobilitätswende vorgeschlagenen und vom Arbeitskreis mobil & lebenswert beantragten zwei Fahrradstraßen Bahnhof und Pfarrstadel. Diese Entscheidung ist nicht nur bemerkenswert, weil dadurch dem Radverkehr Vorrang vor dem Kfz-Verkehr gewährt wird, sondern insbesondere weil es sich dabei um strategisch wichtige Straßenzüge handelt.

Die darauf folgende Bearbeitung durch die Gemeindeverwaltung gab allerdings wenig Anlass zur Begeisterung. Obwohl wiederholte Prüfung durch die Untere Verkehrsbehörde im Landratsamt keine rechtlichen Einwände ergab, sind die Fahrradstraßen bis heute nicht realisiert worden. Es gibt sogar Bestrebungen, die Bahnhofstraße wegen geringer Fahrbahnbreite und Linienbusverkehr auszunehmen. Wir setzen uns für eine Eröffnung der beiden Fahrradstraßen im vollen Umfang im kommenden Frühling ein.

Fahrradabstellanlagen

In Weßling stellt die Erneuerung der Fahrradabstellanlagen am Bahnhof den wohl größtmöglichen Fortschritt auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Gemeinde dar. Deshalb war die allerste Aktion der Mobilitätswende ein entsprechender Antrag bei der Bürgerversammlung am 17. Dezember 2012, der von den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern ohne Gegenstimmen angenommen wurde. Dennoch wurde das Projekt Jahr für Jahr verschoben, um die Maßnahme mit dem barrierefreien Umbau des Bahnhofs kombinieren zu können.

Anfang 2018 änderte sich die Situation grundlegend, weil bekannt wurde, dass der Umbau des Bahnhofs erst für das Jahr 2026 vorgesehen ist, und weil die staatliche Förderquote für Bike&Ride-Anlagen auf stolze 75 % erhöht wurde. Daher beschloss der AK mobil & lebenswert, nicht mehr länger zu warten und sich wenigstens für die Realisierung einer Übergangslösung einzusetzen. Dazu erarbeitete die Mobilitätswende Konzeptplanungen mit Kostenschätzungen in verschiedenen Varianten. Doch ähnlich wie bei den Fahrradstraßen konnte auch die Erneuerung der Abstellanlagen nicht erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. In diesem Fall verhinderten Einwände des Ortsbildbeirats sowie die Konzentration der Kommunalpolitik auf die Verhinderung des AWISTA Müllzentrums in Hochstadt, dass ein entsprechender Antrag in den Gemeinderat eingebracht wurde. Für das kommende Jahr besteht immerhin Hoffnung, dass eine hochwertige überdachte Fahrradabstellanlage auf der Bahnhofsnordseite beantragt und realisiert wird.

Beschlossene Sache ist hingegen die Erweiterung der Fahrradabstellanlage des Weßlinger Schulhauses. Gemäß einer von der Mobilitätswende erarbeiteten Planung werden 12 überdachte Fahrradabstellplätze und 24 Rollerabstellplätze ergänzt. Die Fahrradparker im Wert von ca. 1000 € spendet erfreulicherweise UNSER DORF e.V. Einziger Wehrmutstropfen bei diesem Projekt sind die Diskussionen und das knappe Abstimmungsergebnis im Gemeinderat wegen zu hoch empfundener Kosten, obwohl die Bereitstellung überdachter Radlständer für Grundschulen eigentlich selbstverständlich sein sollte.

Auch am Freizeitheim in Hochstadt setzte sich die Mobilitätswende für die Errichtung einer Fahrradabstellanlage ein, bisher leider noch nicht erfolgreich.

Rotmarkierte Fahrradfurten

Rotmarkierte Fahrradfurten sind eine weit verbreitete Maßnahme aus den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) zur Erhöhung der Radverkehrssicherheit. Ähnlich wie bei Fußgängerüberwegen (Zebrastreifen) sprach sich die Untere Verkehrsbehörde des Landkreises STA in den vergangenen Jahren dennoch stets mit merkwürdigen Begründungen dagegen aus. Der Hartnäckigkeit unseres zweiten Bürgermeisters Michael Sturm ist zu verdanken, dass in diesem Sommer trotzdem drei der vier von der Mobilitätswende vorgeschlagenen Rotmarkierungen (Neuhochstadter Straße, Buchenweg, Aldi-Zufahrt) angebracht wurden. Nun fehlt nur noch die Furt über den Nelkenweg.

Bordsteinabsenkungen

Ebenfalls in diesem Sommer wurden drei Bordsteinabsenkungen aus der Liste der Mobilitätswende hergestellt. Die Absenkung beim Autohaus Widmann wurde verbreitert, und in der Schulstraße wurden beim Zugang zum Edeka sowie an der Kreuzung mit der Grünsinker Straße barrierefrei umgebaut. Wir hoffen, dass auch im kommenden Jahr einige Bordsteinabsenkungen realisiert werden.

Fairkehrsforum

Am 5. März organisierte die Mobilitätswende ein VCD Fairkehrsforum im Hotel Zur Post. Vor etwa 40 Gästen referierte und diskutierte Dr. Markus Büchler über Maßnahmen und existierende Beispiele für menschenfreundliche Mobilität – ein Thema, das offenbar immer mehr Menschen bewegt.

Critical Mass

Erstmalig trafen sich in diesem Jahr Radlerinnen und Radler in Weßling zur Critical Mass, um ein Zeichen für die Rückeroberung der Straßen zu setzen. Das gelang an fünf Freitagabenden mit bis zu 90 Teilnehmern sehr eindrucksvoll und stets gut gelaunt. So starken Zuspruch wünscht sich so manche Mittelstadt.

STAdtradeln

Beim diesjährigen STAdtradeln konnte – nicht zuletzt durch günstiges Wetter – der Abwärtstrend der letzten Jahre gestoppt werden. Dank starker Beteiligung durch Firmenteams fuhren 435 aktive Radlerinnen und Radler in 28 Teams mit 93.374 Kilometern sogar ein absolutes Rekordergebnis für Weßling ein.

Neben der Koordination auf Landkreis- und Gemeindeebene brachte sich die Mobilitätswende dieses Jahr auch durch einen Semmelservice mit dem Leihlastenpedelec LaRa 1 ein. In Kooperation mit der Gemeindeverwaltung und der Bäckerei Böck belieferte Gerhard Sailer an vier Samstagen Teamkapitäne sowie aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer frei Haus mit frischen Backwaren. Damit wurden nicht nur die STAdtradler motiviert, sondern gleichzeitig demonstriert, wie ein autofreier Lieferservice funktionieren und die Gemeinde lebenswerter machen kann.

Überörtliche Radwege

Für den Fuß- und Radverkehr stellt der Wirtschaftsweg zwischen Weßling und Steinebach die mit Abstand günstigste Verbindung dar. Alle möglichen Alternativen sind wegen großer Umwege und Höhenunterschiede inakzeptabel. Aufgrund seiner unbefestigten Oberfläche ist der Weg vor allem im Winter jedoch kaum mit dem Fahrrad befahrbar. Zusammen mit Radlaktivisten aus Wörthsee versucht die Mobilitätswende schon seit einiger Zeit erfolglos, die zuständigen Gemeinden dazu zu bewegen, den Weg für den Alltagsradverkehr zu ertüchtigen.

Auch zwischen Oberpfaffenhofen und Unterbrunn sowie zwischen Hochstadt und Unering fehlen sichere, alltagstaugliche Geh- und Radwege zu unseren Nachbargemeinden. Es besteht ein wenig Hoffnung, dass durch die angekündigte Bürgermeisterrunde zum Alltagsradroutennetz STA im kommenden Jahr Bewegung in die Herstellung überörtlicher Radwege kommt.

Sonstiges

Auch im diesem Jahr wirkte die Mobilitätswende in der Radl Werkstatt mit. Neben Reparatur und Aufbereitung von Fahrrädern wurde wieder ein Radlreparaturkurs für Kinder im Rahmen des Ferienprogramms der Nachbarschaftshilfe angeboten.

Außerdem bezog die Mobilitätswende mit einem Leserbrief zum Radwegmängelmeldesystem des Landratsamts, Stellungnahmen zur Weiterentwicklung des öffentlichen Personenverkehrs im Landkreis und zur Sanierung der Grünsinker Straße sowie durch Artikel in UNSER DORF heute Stellung zu aktuellen Entwicklungen in Sachen nachhaltige Mobilität.

Fortschritte ohne Mobilitätswende

Erfreulicherweise gab es im Jahr 2018 auch einige bemerkenswerte Fortschritte ohne aktive Beteiligung der Mobilitätswende: Die Landjugend baute in Oberpfaffenhofen ein hübsches Wartehäuschen für Busfahrgäste. Engagierten Eltern gelang es nach vielen Jahren endlich, eine Fußgängerampel über die Gautinger Straße in Oberpfaffenhofen durchzusetzen. Anwohner setzten sich erfolgreich für eine 30 Zone Max-Doerner-Weg/Gartenstraße ein. Und die Gemeindeverwaltung konnte mit Hilfe eines Verkehrsplaners erreichen, dass Tempo 30 auf der Hauptstraße auf den Abschnitt zwischen Max-Doerner-Weg und Gautinger Straße ausgeweitet wurde. Das sind schöne Erfolge, die hoffen lassen, dass sich menschen- und umweltfreundliche Mobilität in unserer Gemeinde zum Selbstläufer entwickelt.

Fazit

Im sechten Jahr der Mobilitätswende gab es einige Fortschritte, aber auch erfolglose Aktivitäten für nachhaltige Mobilität in der Gemeinde Weßling. Wenig Grund für Optimismus geben zahlreiche gigantische Straßenbauprojekte im Landkreis STA, die eine aus der Zeit gefallene Förderung des Kfz-Verkehrs darstellen. In Anbetracht dieser Dimensionen kämpfen ehrenamtlich arbeitende Vereine und Bürgerinitiativen gegen Windmühlen. Hoffnungsvoll stimmt hingegen die zunehmende Mitwirkung durch Bürgerinnen und Bürger bei Fairkehrsforum, Critical Mass, STAdtradeln und eigeninitiativen Aktivitäten. Anscheinend gelingt es einer wachsenden Minderheit in unserer Gemeinde, fossiles Denken zu überwinden – wir sind gespannt, was die Zukunft bringt.