Archiv des Autors: Gerhard Hippmann

Zeit zum Abrüsten

In Ihrem Artikel „Zeit zum Gasgeben“ stellen Sie Elektromobilität weitgehend mit Elektroautos gleich. Damit übernehmen Sie die Darstellung der Autolobby und der nach ihrer Pfeife tanzenden Bundesregierung. Richtig ist, dass im Landkreis Elektromobilität mit der S-Bahn seit Jahrzehnten funktionierende Realität ist – ganz ohne Reichweitenproblem. Wer die Autobrille abnimmt, erkennt auch, dass die von der Bundesregierung im Jahr 2020 angestrebten eine Million Elektrofahrzeuge längst in Form von Pedelecs unterwegs sind.

Kraftverkehrsverbände und Politik propagieren die in Ihrem Beitrag wiedergegebene Vorstellung, aufgrund rückläufiger Erdölförderung stünde im Mobilitätssektor lediglich ein Wechsel des Kfz-Antriebssystems bevor. Tatsächlich stoßen wir aber auch beim Elektroauto an Resourcengrenzen, die eine massenhafte Verbreitung unmöglich machen: Der unvermeidliche Flächenverbrauch für die Energiegewinnung, und der beim Stand der Technik extrem hohe Rohstoff- und Energiebedarf für die Produktion.

Trotzdem ist das erwähnte eCar-Sharing-System eine gute Idee. Denn Elektroautos können zum nachhaltigen Mobilitätsmix der Zukunft beitragen, wenn sie von größeren Personenkreisen gemeinsam genutzt werden.

Wer allerdings schon(?) heute postfossil mobil sein will, sollte nicht mit dem Umstieg auf ein Elektroauto liebäugeln, sondern seine alltäglichen Wege umorganisieren, sodass er sie zu Fuß, mit dem Radl/Pedelec oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigen kann. Das gilt auch für Rathaus-Mitarbeiter.

Gerhard Hippmann
Mobilitätswende Weßling

Rückblick auf das erste Jahr

Im November 2012 wurde die Mobilitätswende Weßling gegründet. Seitdem hat sie viele Projekte angepackt und nicht wenige erfolgreich abgeschlossen.

Bike&Ride am Bahnhof

Die wohl meisten Aktivitäten steckte die Mobilitätswende in die Erneuerung der Bike&Ride-Anlage am Bahnhof – das bisher einzige Projekt, welches auch erhebliche finanzielle Anstrengungen erfordert. Gemäß einer vom MVV durchgeführten und am 24. September im Gemeinderat vorgestellten Bedarfsermittlung werden am Bahnhof 230-270 (statt derzeit 190) Radlstellplätze benötigt. Die Mobilitätswende hat Konzepte mit verschiedene Lösungen für Ort, Anlagentyp und Überdachung erstellt und mit der Verwaltung und dem Ortsbildbeirat diskutiert. Durch Ortstermine mit Herstellern von Abstellanlagen liegen dafür realistische Entwürfe und Kostenschätzungen vor. Außerdem konnte die Mobilitätswende sehr weitreichende finanzielle Fördermöglichkeiten ausmachen.

Dass das Projekt bisher noch nicht angegangen wurde, liegt am geplanten barrierefreien Umbau des Bahnhofs. Das Konzept hierfür soll der Gemeinde Anfang 2014 vorgestellt werden. Verwaltung und Mobilitätswende verfolgen das Ziel, die Bike&Ride-Anlage stimmig in dieses Konzept einzuplanen.

Geh- und Radweg nach Gilching

Vor einem Jahr befand sich der Geh- und Radweg nach Gilching in einem erbärmlichen Zustand. Dieser Missstand wurde im April durch eine aufwändige Sanierung behoben. Es darf, muss aber nicht bezweifelt werden, dass das Schreiben der Mobilitätswende an den damaligen Staatsminister in dieser Sache hilfreich war.

Weiter wurde im Herbst der Abschnitt zwischen dem Kreisverkehr und der Ortseinfahrt mit einer seit vielen Jahren gewünschten Beleuchtung ausgestattet. Die Planung der in zeitgemäßer LED-Technik ausgeführten Anlage wurde maßgeblich von SoKo-Kopf und Mobilitätswende-Mitglied Horst-Günter Heuck unterstützt.

Sanierung Argelsrieder Straße

Wenn Änderungen an Radverkehrsanlagen anstehen, wird die Mobilitätswende dankenswerterweise stets vorab von der Verwaltung darüber informiert. So wurde die Erweiterung der Radverkehrsanlagen im Rahmen der Sanierung der Argelsrieder Straße zunächst mit Wohlwollen begutachtet. Allerdings beschloss der Gemeinderat in seiner Sondersitzung am 30. April, auf die Geh- und Radwegverbindung zwischen dem Kreisverkehr und der Aldi-Einfahrt zu verzichten, um die dort stehenden Bäume zu erhalten. Durch einen Ortstermin mit dem Bürgermeister und einer Anfrage bei Aldi konnte die Mobilitätswende zeigen, dass sich der Weg fortsetzen lässt, ohne die Bäume zu fällen. Diese Lösung nahm der Gemeinderat am 25. Juni an, und sie wurde mittlerweile umgesetzt.

Ebenso wurde die Mobilitätswende für eine angedachte Umgestaltung der Einmündung Gautinger Straße – Hauptstraße sowie der DLR-Einfahrt um Stellungnahme aus Radlersicht gebeten.

Radverkehrsinfrastrukturmängel

Einige der von der Mobilitätswende dokumentierten Infrastrukturmängel wurden im vergangenen Jahr von der Gemeinde behoben: Für Rad- und Fußverkehr durchlässige Sackgassen wurden entsprechend beschildert, und die Beschilderung von Geh- und Radwegen wurden korrigiert bzw. verbessert.

Zu Fuß zur Schule

Die Mobilitätswende unterstützte die Aktion Zu Fuß zur Schule des Fördervereins der Grundschule Weßling mit der Gestaltung, Produktion und Aufstellung begleitender Plakate.

Willkommensradltouren

Obwohl eigens dafür gestaltete Flugblätter beim Einwohnermeldeamt ausliegen, wurden im vergangenen Jahr nur zwei Willkommensradltouren für Neubürger nachgefragt und durchgeführt. Um so ermutigender waren die durchwegs positiven Rückmeldungen der Teilnehmerinnen.

STAdtradeln

Das STAdtradeln 2013 übertraf alle Erwartungen: Weßling siegte mit großem Vorsprung in der Wertung Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern pro EinwohnerIn, und der Landkreis STA belegte den zweiten Platz in der Gesamtkilometerwertung – noch vor der Radlhauptstadt München.

Sowohl auf Gemeinde- als auch auf Landkreisebene stehen Mitglieder der Mobilitätswende maßgeblich als Organisatoren hinter diesen Erfolgen, die mittlerweile wichtige Impulse in Verwaltung und Politik setzen. Nicht zuletzt fand auch die Mobilitätswende durch das Stadtradeln zusammen.

Tempo-30-Konzept

Gemäß einem Beschluss des Gemeinderats am 2. Juli erstellte die Mobilitätswende ein Tempo-30-Konzept für die Gemeinde Weßling, das eine Beschränkung der Geschwindigkeit auf fast allen Gemeindestraßen bei deutlicher Reduktion der Schilderanzahl ermöglicht. Nach Prüfung durch die untere Verkehrsbehörde im Landratsamt kann das Konzept umgesetzt werden.

AG Radverkehr

Die vom ADFC STA gegründete Arbeitsgemeinschaft Radverkehr setzt sich konstruktiv für die Förderung des Radverkehrs im Landkreis ein und berät die untere Verkehrsbehörde im Rahmen des Arbeitskreises Radverkehr. In dieser Konstellation werden derzeit Kriterien für ein landkreisweites Alltagsradnetz erstellt. Dabei wirken mehrere Mitglieder der Mobilitätswende mit.

Offene Arbeitsweise

Die Mobilitätswende versteht sich als gemeinnützige Bürgerinintiative und arbeitet möglichst offen und durchsichtig. Aktuelle Aktivitäten werden in der Presse (z. B. Unser Dorf heute), in Präsentationen (z. B. in der Gemeinderatssitzung am 2. Juli) und auf dieser Webseite bekannt gemacht. Die Beiträge der Webseite können von Besuchern kommentiert werden. Interessenten können an den monatlichen Treffen teilnehmen, um sich zu informieren oder einzubringen.

Fazit

Im ersten Jahr der Mobilitätswende wurden viele Projekte angegangen und teilweise auch erfolgreich abgeschlossen. Ein Blick auf die Parkplätze vor Kindergärten, Schulen und Einkaufsmärkte zu Stoßzeiten zeigt jedoch unmissverständlich, dass sich in Weßling in keinster Weise eine Mobilitätswende andeutet: Die unreflektierte Kfz-Nutzung ist nach wie vor selbstverständlich und Radverkehr wird weiterhin verniedlicht. Außerdem ist durch die Ergebnisse der Landtags- und Bundestagswahlen auch mittelfristig nicht mit Bemühungen von oben um nachhaltige Mobilität zu rechnen. In diesem frühen Stadium und unter diesen politischen Rahmenbedingungen kann sich die Mobilitätswende nur für vorbereitende Maßnahmen einsetzen, die zu gegebener Zeit ein weniger böses Erwachen aus dem Ölrausch ermöglichen.

Weihnachtlicher Lastentransport

Wocheneinkauf im Kinderanhänger

Wocheneinkauf im Kinderanhänger

Um Lasten mit dem Radl zu transportieren, braucht man kein sperriges Lastenrad. Denn dazu eignet sich bestens der in vielen Weßlinger Haushalten bereits vorhandene Kinderanhänger. Er bietet ausreichend Raum für einen Wocheneinkauf, rollt besonders leicht und sogar gefedert, und braucht keinen zusätzlichen Stellplatz.

Christbaum im Kinderanhänger

Christbaum im Kinderanhänger

Als ich gestern zum Holländer Blumen-Pavillon gefahren bin, um einen Christbaum zu kaufen, habe ich nicht schlecht gestaunt: Von den vier anwesenden Bauminteressenten waren drei(!) mit Radlanhänger unterwegs. Tatsächlich passt so ein Baum wie angegossen in einen Kinderanhänger und lässt sich sogar müheloser ein- und ausladen, als in ein Auto. In diesem Sinne wünsche ich erholsame Feiertage und ein nachhaltig mobiles neues Jahr!

Gerhard Hippmann

Tempo-30-Konzept für die Gemeinde Weßling

Gebiete des Tempo-30-Konzepts

Der Gemeinderat Weßling beriet in seiner Sondersitzung am 2. Juli 2013 über die Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h auf allen Gemeindestraßen. Ein entsprechender Antrag wurde zustimmend zur Kenntnis genommen. Um jedoch einen „Schilderwald“ zu vermeiden, wurde die Verwaltung gebeten, in Zusammenarbeit mit der Mobilitätswende Weßling eine Liste mit Straßen zu erstellen, in welchen Tempo 30 Sinn macht.

Die Mobilitätswende stellt in diesem Dokument ein Konzept vor, das eine Beschränkung der Geschwindigkeit auf fast allen Gemeindestraßen bei deutlicher Reduktion der Schilderanzahl ermöglicht. Der Iststand und die erarbeiteten Lösungen stehen auch als interaktive Karte zur Verfügung.

Das Konzept wurde mit dem Verkehrsberuhigung Weßling e.V. abgestimmt und am 18. November im Rathaus präsentiert. Weitere Infos gibt es hier.

Weßling ist Deutscher Stadtradel-Meister

Gerhard Sailer bei der Stadtradelsiegerehrung

Gerhard Sailer für Weßling bei der Siegerehrung

Nach dem Motto „Weßling peilt das Triple an“ hatten sich die Weßlinger beim diesjährigen Stadtradeln das Ziel gesetzt, zum dritten Mal in Folge als beste bayerische Kommune in der Wertung Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern pro EinwohnerIn abzuschneiden. Mit 448 aktiven Teilnehmern, die im dreiwöchigen Aktionszeitraum insgesamt 91.958 km radelten, wurde dieses Ziel deutlich übertroffen: Weßling siegte sogar in der deutschlandweiten Wertung mit großem Abstand. Das muss gefeiert werden: Wir laden alle Weßlinger Stadtradler zur Siegerehrung am Fr 15. November um 19 Uhr im Gasthof Schuster ein.

Astrid Kahle bei der Stadtradelsiegerehrung

Astrid Kahle für den Landkreis Starnberg bei der Siegerehrung

Auch der Landkreis Starnberg übertraf alle Erwartungen: 6.136 Teilnehmer radelten mit 851.495 km in der Gesamtkilometerwertung auf den zweiten Platz. Darüber hinaus kommt das fahrradaktivste Kommunalparlament aus Inning und der fleißigste Stadtradler-Star Alexander von Engelhardt aus Gauting.

Das STAdtradeln ist eine der wenigen Möglichkeiten, den Radverkehr durch ehrenamtliche Tätigkeit zu fördern. So gibt es auch im Landkreis Starnberg ein wenig Fahrrad-Marketing, wie es etwa die Stadt München in großem Maßstab betreibt. Die Mobilitätswende hofft, dass die hervorragenden Stadtradel-Ergebnisse Impulse in Politik, Verwaltung und in den Köpfen der Bürgerinnen und Bürger setzen können.

Mobilitätswende nimmt am Landkreislauf teil

Gerhard Sailer bei der Siegerehrung

Siegerehrung: Gerhard Sailer nimmt Urkunde und Preise für die Mobilitätswende Weßling entgegen.

Die Mobilitätswende Weßling startete am 12. Oktober in Tutzing beim 29. Landkreislauf. Die von Rupert Schmidt aufgestellte und betreute Mannschaft mit Roland und Jerome Schweitzer, Gerhard Hippmann, Michael und Barbara Schuster, Susanne Herber, Petra Bauer, Astrid und Lena Kahle und Gerhard Sailer legte die 40,5 km lange Strecke in 3:42:06 h zurück und belegte damit den 94. Platz (von 101) in der Herrenwertung. Urkunde

STAdtradeln mit Rekordergebnis

Weßling und der Landkreis Starnberg haben beim Stadtradeln 2013 die kühnsten Erwartungen übertroffen.

Anzahl der aktiven Radlerinnen und Radler und Gesamtkilometer der Gemeinde Weßling beim Stadtradeln 2013

Anzahl der aktiven Radlerinnen und Radler und Gesamtkilometer der Gemeinde Weßling beim Stadtradeln 2013

In Weßling stieg die Teilnehmerzahl auf 448 (2012: 346, 2011: 226) und die Gesamtkilometerleistung auf 91.958 km (2012: 53.047 km, 2011: 36.639 km). Damit führt Weßling derzeit mit großem Abstand in der Kategorie Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern pro EinwohnerIn.

Der Landkreis Starnberg verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr von 516.127 km (5.030 Teilnehmer) auf 851.495 km (6.136 Teilnehmer) und liegt damit bundesweit auf dem zweiten Platz – vor der Radlhauptstadt München!

Wegen der arbeitsintensiven Koordination des STAdtradelns lief die Mobilitätswende in den letzten Monaten auf Sparflamme. Nun sind wir wieder für die nachhaltige Mobilität in Weßling da und fühlen uns durch das großartige Ergebnis gestärkt und verpflichtet, Weßling den Weg zur radlfreundlichen Gemeinde zu ebnen. Wir danken allen STAdtradlerinnen und STAdtradlern für die sagenhafte die Unterstützung!

Tempo 30 auf allen Gemeindestraßen

OSM Tempolimit-Karte (bitte anklicken): Straßen mit höchstzulässiger Geschwindigkeit über 30 km/h sind rot markert

OSM Tempolimit-Karte (bitte anklicken): Straßen mit höchstzulässiger Geschwindigkeit über 30 km/h sind rot markert

Die Mobilitätswende begrüßt und unterstützt ausdrücklich den Antrag der Grünen-Fraktion, die höchstzulässige Geschwindigkeit auf allen Gemeindestraße auf 30 km/h zu begrenzen.

Um die derzeitige Situation zu veranschaulichen, haben wir eine interaktive Tempolimit-Karte erstellt, auf der alle Straßen rot markiert sind, auf welchen wenigstens in eine Fahrtrichtung schneller als 30 km/h gefahren werden darf. Hier wird deutlich, dass es noch einige Wohnstraßen gibt, auf denen Tempo 50 erlaubt ist. Das gilt auch für den nördlichen Teil der Schulstraße und die Bahnhofstraße, wo so hohe Geschwindigkeiten aufgrund von baulicher Beschaffenheit, Enge, Unübersichtlichkeit und hohem Fuß- und Radverkehrsanteil offenkundig völlig fehl am Platz sind.

Mit Tempo 30 fließt der Verkehr entspannt und weitestgehend unfallfrei

Mit Tempo 30 fließt der Verkehr entspannt und weitestgehend unfallfrei

In den fünf bereits bestehenden Tempo-30-Zonen fließt der Verkehr entspannt und weitestgehend unfallfrei. Diese positive Erfahrung ist auf die zahlreichen Vorzüge von 30 km/h innerorts zurückzuführen:

  • Der Anhalteweg ist bei Tempo 30 weniger als halb so lang wie bei Tempo 50. Dadurch sinkt die Unfallwahrscheinlichkeit erheblich.
  • Bei einem Unfall mit Tempo 30 ist das Risiko für schwere und tödliche Verletzungen ungeschützter Verkehrsteilnehmer nur halb so groß wie bei Tempo 50.
  • Wird die Geschwindigkeit von Tempo 50 auf 30 reduziert, sinkt die Lärmbelastung in gleichem Maße, als würde die Verkehrsmenge halbiert.
  • Schwächere Verkehrsteilnehmer (Kinder, Fußgänger, Radfahrer, behinderte und alte Menschen) profitieren in besonders hohem Maße von Tempo 30.
  • Verkehrsraum wird zum Lebensraum, Respekt und Rücksichtnahme können sich besser herausbilden, Radfahren wird attraktiver, Kinder dürfen zu Fuß zur Schule gehen.
  • Die Attraktivität von Schleichwegen und Abkürzungen sinkt.
  • Auf den meisten Gemeindestraßen gilt bereits Tempo 30. Eine einheitliche Beschränkung sorgt für klare Verhältnisse und ermöglicht eine Reduktion der Verkehrszeichen.
  • Wegen der wenigen kurzen noch nicht auf Tempo 30 beschränkten Straßenabschnitte erhöht sich die Reisedauer (von Tür zu Tür) nur marginal.
  • Geringere Anforderungen an Fahrbahnbeschaffenheit und Winterdienst.
  • Auf Straßen mit Tempo 30 ist Mischverkehr die regelmäßige Lösung, auf den Bau von Radverkehrsanlagen kann daher verzichtet werden.

Geschwindigkeitsbeschränkungen auf Kreis- und Staatsstraßen fallen nicht in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinde und sind daher nicht Gegenstand des Antrags, der voraussichtlich in der Gemeinderatssitzung am 2. Juli behandelt wird. Weitere Unterstützer sind der ADFC-Kreisverband Starnberg, der VCD-Kreisverband Fürstenfeldbruck-Starnberg e.V., die Verkehrsberuhigung für Weßling e.V., die Bund Naturschutz Ortsgruppe Weßling und die SoKo Weßling. Wir drücken die Daumen!

30 km/h - macht die Straßen lebenswert

30 km/h – macht die Straßen lebenswert

Bitte zeichnen Sie die Europäische Bürgerinitiative „30kmh – macht die Straßen lebenswert!“ mit, falls auch Sie die Vorzüge von Tempo 30 zu schätzen wissen.

Weitere Infos:

Fehlende Bordsteinabsenkungen

Zufahrt zum Edeka Radlabstellplatz ohne Bordsteinabsenkung

Zufahrt zum Edeka Radlabstellplatz ohne Bordsteinabsenkung

Fehlende Bordsteinabsenkungen sind große Hindernisse für alle rollenden Gehwegbenutzer: Radelnde und Laufrad-fahrende Kinder, Inline-Skater, Handwagen- und Rollatorschieber und Rollstuhlfahrer. Die Mobilitätswende hat in Weßling 28 Orte ausgemacht, an denen Gehwege noch nicht mit den benötigten Absenkungen versehen sind. Mit der Beseitigung dieser Schwachpunkte kann die Gemeinde nachhaltige Mobilität fördern und einen spürbaren Schritt in Richtung fußgänger- und fahrradfreundliche Gemeinde machen.